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Hund allein Zuhause

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Hundeschule

Was tun, wenn der Hund nicht ohne Besitzer sein möchte?

 

Viele Hundebesitzer kennen das Problem. Sobald sie das Haus verlassen, fängt der Hund schon an, nervös zu werden.  Aber nicht nur nervös, sie werden regelrecht panisch und leiden unter enormer Verlustangst. Das kann sehr unterschiedliche Gründe haben. Wir wollen euch ein paar Tipps geben, wie es eurem Hund leichter fällt auch mal allein Zuhause zu bleiben.

 

Von Natur aus sind Hunde Rudeltiere und hochsoziale Lebewesen. Sie sind immer zusammen. Das Leben zwischen Menschen und Hund sieht da anders aus. Für uns ist es normal allein zu sein. Auch einen längeren Zeitraum stellt für die meisten Menschen kein Problem dar. Für unsere Hunde ist das purer Stress. Schon nach ca. 20 bis 30 Minuten erreichen einige ein hohes Stresslevel. Und da müsst ihr schauen, wie euer Hund das Alleinsein aufnimmt. Für manche ist es kein Problem durchaus ein paar Stunden Zuhause allein zu sein. Hält das Stressniveau bei eurem Hund allerdings an, ist das ein Zeichen dagegen etwas zu unternehmen.

 

Wie äußert sich eigentlich Verlustangst?

 

Natürlich ist jeder Hund in seinem Verhalten individuell. Die Verhaltensweisen bei Verlustangst sind jedoch weitestgehend ähnlich. Wenn euer Hund unter Verlustangst leidet, beginnt meist die Zerstörungswut. Dann zerstört er besonders gerne die Tür- und Fensterbereiche, jault oder bellt sehr oft. Das Zerstören der Möbel oder das Erledigen des Geschäfts an unerwünschten Orten können auch dazu zählen. Der Hund hat Angst, dass sein Besitzer nicht mehr zurückkommt. Wenn also ein solches Verhalten auftritt, ist es sehr wichtig darauf zu reagieren.

 

Was könnt ihr tun, damit der Hund allein bleiben kann?

 

Zunächst ist Geduld gefragt. Es braucht seine Zeit euren Hund an das Alleinsein zu gewöhnen. Jeder Hund ist da individuell. Deshalb heißt es, üben. Der Hund sollte langsam daran gewöhnt werden. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten:

 

  • ➔ Tabuzonen einrichten:

 

Tabuzonen können unterschiedliche Plätze im Haus sein. Wichtig ist, dass dem Hund bewusst gemacht wird, dass er zu diesem Platz nicht hindarf.

 

  • ➔ Aufmerksamkeit verringern:

 

Bevor ihr das Haus verlasst, gebt eurem Hund weniger Aufmerksamkeit. Schaut ihn weniger an und sprecht weniger mit ihm.

 

  • ➔ Haus oder Wohnung verlassen:

 

Um zu trainieren solltet ihr mehrmals am Tag für 1-2 Sekunden samt Schlüssel, Schuhe und Jacke hinter der Haustür verschwinden. Diesen Vorgang am besten permanent wiederholen und nach und nach die Zeit steigern auf 5, 10 und 15 Sekunden.

 

Zum Schluss haben wir noch einen letzten Tipp für euch. Es ist hilfreich, wenn der Hund körperlich und geistig ausgelastet ist. So nutzt er möglicherweise die Zeit allein Zuhause, um sich zu entspannen.

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