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Hund als Weihnachtsgeschenk?

Hund mit roter Schleife als Weihnachtsgeschenk unterm Weihnachtsbaum
Body Talk
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Hundeschule

Ein Hund zu Weihnachten – eher nicht

Weihnachtszeit heißt Geschenke verteilen. Die Menschen sind wieder im Kaufrausch. Hunde sind statistisch gesehen die beliebtesten Tiere der Deutschen. Allein 1,8 Millionen Haushalte in Deutschland haben mindestens einen Hund. Da liegt der Gedanke doch nahe, so einen Vierbeiner zu verschenken. Denn Hunde sind treue Wegbegleiter, der beste Freund des Menschen und zuckersüß. Die meisten von ihnen jedenfalls. Das klingt für viele wohl nach dem perfekten Weihnachtsgeschenk. Ein angeblich guter Zeitpunkt mögen wohl einige denken. Wer sich schon immer einen Hund gewünscht hat, träumt bestimmt davon, endlich seinen Welpen mit der symbolischen roten Schleife um den Hals gebunden unter dem Weihnachtsbaum zu finden. Inmitten von Klängen, wie „fröhliche Weihnacht überall“ schleckt er die Gesichter ab und tapst unsicher durch die ihm noch fremden Räumlichkeiten.

 

Kein gutes Geschenk

Ja, so oder so ähnlich beginnen viele Geschichten auf wahrer Begebenheit. So gut wie alle dieser Geschichten enden jedoch traurig. Nicht selten wird aus der anfänglichen Euphorie des besten Weihnachtsgeschenks, ein nerviges Alltagsproblem. Ein echter Hund bedarf nun mal regelmäßige Pflege, verursacht Kosten, beansprucht Zeit und benötigt eine gute und nachhaltige Erziehung  von seinem Menschen. Im besten Fall eignet sich dafür natürlich die Teilnahme an dem Basiskurs unserer Hundeschule ?

 

Weihnachten ist kein idealer Zeitpunkt, um ein Tier zu verschenken. Über die Feiertage herrscht kein gewöhnlicher Alltag. Es ist meistens laut, hektisch und zu viele Menschen treffen aufeinander. Das ist für einen Hund, der gerade frisch aus seiner vertrauten Umgebung kommt, keine angenehme Situation. Mit der Anschaffung eines Hundes ändert sich ganz automatisch das Leben, man nimmt freiwillig Einschränkungen in Kauf und trägt eine große Verantwortung. Ein Hund ist eben kein Geschenk, welches man Mitte Januar in eine Ecke seines Zimmers stellen und im Regal verstauben lassen kann, weil nächstes Jahr ja eh wieder Weihnachten ist. Nein, ein Hund ist ein Lebewesen.

Und was einige vielleicht nicht direkt zu Anfang an beachten, ein Hund kann bis zu 13 Jahre alt werden. Also sollte die Anschaffung eines Hundes generell sehr wohl überlegt sein. Denn ein Hund ist nicht dazu geboren, um nach Weihnachten im Tierheim oder irgendwo angebunden an einer Autobahnraststätte zu laden. Erfahrungsgemäß stört der Hund spätestens im Sommer, wenn die Familie in den Urlaub fahren möchte. Genau dieser Hund, der ein unüberlegtes Weihnachtsgeschenk war. So ist es schon vielen Hunden ergangen.

Überlegt euch gut, ob es nicht eine andere Alternative zu einem Hund als Weihnachtsgeschenk gibt.

Solltet ihr dennoch mit dem Gedanken spielen, dann informiert euch vorher ganz genau über die Bedürfnisse der gewünschten Hunderasse und seid euch im Klaren darüber, dass er vom ersten Tag an ein Familienmitglied ist.

 

Falls ihr Hilfe bei der Auswahl des geeigneten Hundes braucht, dann meldet euch doch einfach bei uns.

 

Bis dahin,

eure Body Talk Blogger ?

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